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Warum Yoga?

Was bringt Yoga und wofür ist es gut?

Yoga gibt dir ein gutes Körpergefühl! Aber das ist längst nicht alles. Es ist ebenso ein bewährtes und ganzheitliches Gesundheitssystem, welches zum allgemeinen Wohlbefinden beiträgt und viele Vorteile hat.

Augenscheinlich positive Effekte des Yoga sind straffe Muskeln und eine hohe Flexibilität des Körpers.

Yoga kannst du immer und eigentlich überall praktizieren. Du brauchst kein teures Equipment, sondern hast immer alles dabei: Dich und wenn du magst, Deine Yogamatte. Darüber hinaus ergeben sich durch eine regelmäßige Yogapraxis weitere Vorteile.

So wirkt Yoga auf deinen Körper:

Entspannung und Unterstützung für das Nervensystem

Yogaraum Akademie

Yoga bringt dein vegetatives Nervensystem ins Gleichgewicht. Dadurch bist Du in der Lage, unvermeidliche Stresssituationen im Alltag besser zu bewältigen.

Die Art und Weise, die Abfolge der verschiedenen Asanas sowie die Fokussierung auf Haltung, Atmung und Entspannung stimulieren das Nervensystem in positiver Weise.

Das vegetative Nervensystem steuert die Funktionen deiner lebenswichtigen Organe (Atem, Verdauung, Hormonausschüttung) und ist für die Homöostase (Selbstregulierung des Organismus) verantwortlich. Es reguliert den Informationsaustausch zwischen Gehirn, Rückenmark, Organen und Drüsen und besteht aus Sympathikus und Parasympathikus.

Der Sympathikus sendet bei Gefahr für den Körper oder die Psyche Nervenimpulse, die die Ausschüttung von Hormonen (z.B. Adrenalin und Noradrenalin) auslösen. Dadurch wird der Körper auf Aufmerksamkeit, Verteidigung und Selbsterhalt vorbereitet. Der Herzschlag wird erhöht, die Durchblutung verstärkt, Verdauung und Nierenfunktion gesenkt. Diese Reaktion dauert an, bis wieder Sicherheit oder Stressfreiheit eingetreten ist.

Heutzutage wird das sympathische Nervensystem in stressigen Situationen, wie z.B. im Straßenverkehr oder Büro aktiv. Bei übermäßiger Stimulation dieses Systems, können gesundheitliche Folgen wie Migräne, Geschwüre oder Herzerkrankungen die Folge sein.

Das parasympathische Nervensystem wirkt dem entgegengesetzt und sorgt für die Erholung des Organismus. Ebenso steuert es den Aufbau von Energiereserven und die Aufnahme von Nährstoffen. Der Parasympathikus ist der Gegenspieler des Sympathikus. Er senkt die Herzfrequenz und den Blutdruck und regt z.B. die Verdauung an, aktiviert das Drüsen und Immunsystem.

Die Praxis von Asanas, Atemübungen (Pranayama) und Meditation aktiviert dieses Ruhesystem und wird in der Regenerationsphase aktiv. Hierbei wird die Fähigkeit zur Entspannung, Regeneration und Aktivierung körpereigner Heilungsprozesse angeregt.

Rücken und Wirbelsäule

Unterschiedliche Lebensweisen, Ernährung und Klima haben großen Einfluss auf den menschlichen Körper und Geist. In unserem Kulturkreis verbringen viele Menschen große Teile des Tages im Sitzen. Dies schädigt vor allem den Rücken. Muskeln verkürzen sich oder verlieren ihre Kraft. Auch psychischer Stress kann den Rücken belasten und zu Schmerz- und Spannungsempfindungen führen.

Yoga kann durch Übungssequenzen und Asanas, Blockierungen in den entsprechenden Bereichen lösen und den Rücken zugleich stärken.

Die Funktion von Herz und Lunge wird verbessert

Die Funktionen von Herz und Lunge sind eng miteinander verflochten. Unser Körper ist auf ein gesundes Herz und Lunge angewiesen, damit ausreichend Nährstoffe und Sauerstoff in die Organe geliefert werden. Die American Heart Association hat vor kurzem die Wirkung von Yoga auf das Herz untersucht. Dabei haben die Forscher festgestellt, dass Yoga einen positiven Einfluss auf Herzpatienten hat. Ihre Beschwerden konnten gemindert werden und die Herzgesundheit wurde erhöht.

Nicht nur fettiges Essen, sondern auch chronischer emotionaler Stress ist problematische für das Herz. Er führt dazu, dass die Herzkranzgefäße verengen, wodurch der Blutfluss zum Herzen vermindert wird. Außerdem erhöht Stress die Wahrscheinlichkeit auf Blutgerinnsel, die einen Herzinfarkt auslösen können. Yoga ist ein effektivstes Stress-Abbau-System und kann dich unterstützen dein Herz gesund zu halten.

Regelmäßige Yoga Sessions harmonisieren dich auf emotionaler Ebene. Vor allem werden negative Emotionen durch Yoga reduziert und positive Empfindungen verstärkt.

Yoga hält Hormone im Gleichgewicht und aktiviert das Gehirn

Hormone sind Botenstoffe, die von Hormondrüsen produziert werden. Sie gelangen über das Blut in jede Körperzelle. Ihre Aufgabe ist es Körperunktionen zu stimulieren und zu regulieren.
Wenn der Hormonhaushalt nicht im Gleichgewicht ist, spüren wir die Auswirkungen. Einige der häufigsten Symptome sind Hautproblem, Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen. Viele Menschen beklagen auch Stimmungsprobleme, Schlaflosigkeit, geringe Libido und Müdigkeit.

Kopfschmerztabletten, Schlaftabletten, Antidepressiva und andere Mittel können diese Probleme vielleicht temporär einschränken, aber nicht der Ursache entgegenwirken.


Hormonstörungen beeinflussen unsere Gefühlslage. Die gute Nachricht ist, dass unser Körper immer wandlungsfähig ist. d.h. er kann in den meisten Fällen wieder ins Gleichgewicht kommen und sich regenerieren.

Yoga kann helfen den Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen, da durch Yogaübungen die endokrinen Funktionen in unserem Körper stimuliert werden. Das funktioniert indem durch die Asanas Druck und Druckentlastung auf bestimmte Drüsen ausgeübt wird.
Die Ausübung von Asanas harmoniert die Gehirnfunktionen und wirkt über die Hypophyse (Hirnanhangdrüse) auf den ganzen Körper. Beispielweise fließt beim Kopfstand vermehrt Blut ins Gehirn und versorgt dieses mit Sauerstoff und Nährstoffen. Dadurch wird die Funktion des Hypothalamus und des Gehirns insgesamt verbessert.

In einer aktuellen Studie haben Forscher der University of Illinois die Wirkung von Yoga auf das Gehirn untersucht. Dabei zeigte sich, dass schon 20 Minuten Yoga großen Einfluss auf die Geschwindigkeit und die Genauigkeit des Gedächtnisses haben. Genau diese Gehirnfunktionen sind wichtig, wenn wir unseren Fokus bewahren, neue Informationen abspeichern und verarbeiten wollen. Die Teilnehmer der Studie haben schon direkt nach der Yoga-Session besser in diesen Bereichen performt.

Fördert die Balance, Stärke und ein gutes Körpergefühl

Durch regelmäßiges Üben der Asanas kannst Du Deine Haltung verbessern. Hierbei steht die Kräftigung und Dehnung der wichtigsten Muskelgruppen. Vor allem der obere und untere Rücken, werden davon profitieren.

Selbst wenn du nur einmal pro Woche Yoga machst, hat das schon eine Auswirkung auf die Balance und Stärke deines Körpers. Yogis arbeiten mit dem eigenen Körpergewicht. Durch das Halten der Asanas und die anschließende Ausgleichsübung werden die Hauptmuskeln gedehnt und gekräftigt. Dadurch erhalten die Muskeln sowohl Dehnung als auch Kräftigung. Ebenso wirken sich die Übungen positiv auf die Faszien aus und du kannst zu einer guten Haltung finden.
Noch dazu lernst du dich selbst intensiv kennen. Deine Körperwahrnehmung dein Balancegefühl und deine Kraft entwickeln sich. So lassen sich auch im Alltag viele Aufgaben besser meistern.

Entgiftet den Körper und hilft beim Abnehmen

Mit Yoga abnehmen ist ebenso möglich. Beim Yoga findet ein verstärkter Zustrom von sauerstoffreichem Blut statt. Zusätzlich werden durch bestimmte Asanas die Verdauungsorgane durch sanften Druck angeregt, sowie Nieren und Leber stimuliert, welche eine Schlüsselrolle bei der Entgiftung spielen. Körperdrehungen jeglicher Art sind besonders hilfreich und während des Pranayama (Atemübungen) wird durch die erhöhte Sauerstoffzufuhr das Blut gereinigt.

Yoga Vorteile für den Geist:

Verbessert die Konzentration

Konzentration bedeutet, die Aufmerksamkeit einpünktich werden zu lassen – sich zu fokussieren. Das ist im Alltag oftmals schwierig, da der Geist sehr leicht abgelenkt wird und in viele Richtungen strebt. Probleme bei der Konzentration führen dazu, dass du die Aufgaben, die dir wichtig sind, nicht gut erledigen kannst. Während eines Yogakurses, wirst du immer wieder dazu ermutigt, dich auf den Atem zu fokussieren.

Führt zu mehr Geduld und Entspannung im Alltag

Ein weiterer wunderbarer Vorteil der regelmäßigen Yogapraxis, ist die Erkenntnis und das Erleben, sich komplett dem jetzigen Moment hingeben zu können. Ungeduld bedeutet, dass man schnell woanders sein, oder sich schnell mit anderen Dingen beschäftigen will. Um diese ungeduldigen Tendenzen auszugleichen, ist Yoga das perfekte Training. Du hältst bewusst inne, verbleibst in verschiedenen Asanas und konzentrierst dich auf deinen Atem. Beim Yoga hast du nur deine Yogamatte unter dir und nimmst bewusst die Ruhe und Stille im Hier und Jetzt wahr. Noch dazu kann Yoga dir bei der Lösung von Schlafproblemen helfen.

Stärkt das Selbstvertrauen und das Gefühl der Bodenständigkeit

Yoga kann dir auf vielen Ebenen helfen selbstbewusster zu werden. Die regelmäßige Übung gibt dir eine praktische Möglichkeit, innere und äußere Eigenschaften wie Kraft, Gleichgewicht und Konzentration zu stärken. Auch durch stetige Verbesserungen in der Praxis, erhöht sich natürlich dein Selbstvertrauen. Auf der energetischen Ebene, stärkt Yoga das Solarplexus-Chakra, welches ebenso dein Selbstvertrauen unterstützt.

Regt die Kreativität an

Das Sakral-Chakra (Swadisthana) ist das Zentrum der Kreativität innerhalb unserer feinstofflichen Körper. Es liegt in der Region des Steißbeins und lässt sich durch gezielte Asanas aktivieren, um die eigene Kreativität zu entzünden. Denke daran, dass Kreativität nicht nur bedeutet ein schönes Gemälde zu malen. Vielmehr bezieht es sich auf unsere Fähigkeit Probleme zu lösen und “out of the box” zu denken.

Schärft die Intuition

Unsere Intuition ist auf der rechten Seite des Gehirns verortet. In der heutigen, sehr rational geprägten Welt hören wir leider sehr selten auf diesen Aspekt unseres Geistes. Eine regelmäßige Meditationspraxis hilft dir, ruhig zu werden und zu bleiben, Stille zu schätzen und Ängsten vorzubeugen. Sie hilft dir auch, Platz für die Weisheit deiner Intuition zu schaffen und dieser zu vertrauen.